Diana Vereinschronik

Eine Chronik soll der Bericht sein über geschichtliche Vorgänge in zeitlicher Reihenfolge. Wir haben uns bemüht, diesen Abriss aus der Geschichte des Schützenvereins DIANA Dettingen so lebendig wie möglich zu gestalten und damit wirklich lebenswert zu machen.

Sie soll eine eindringliche Erinnerung sein an wichtige Ereignisse und gleichzeitig bedeutsame Leistungen aufzeigen, die schließlich den heutigen Verein geprägt haben.

Längst sind die Zeiten dahin, in denen sich die Bürger im Schießen mit der Armbrust übten, um ihre Stadt zu schützen. Die Schützenvereine sind auch nicht mehr wie nach den Befreiungskriegen Träger einer nationalen oder liberalen Bewegung, sondern sie beschränken sich heute allein auf den Schießsport und die Pflege der Geselligkeit sowie alter Traditionen.

Am 25.9.1954 gründen 17 mutige Männer unseren Schützenverein “DIANA“ Dettingen mit dem Ziel, das sportliche Schießen zu betreiben.

Franz Geibig - Walter Bergmann - Karl Langmantel - Lothar Merget - Alfred Herzog - Otto Lang - Herbert Dehn - Hans Krüger - Wilhelm Löser - Konrad Peter - Kurt Stock - Burkhard Sittinger - Fritz Marr - Johann Stein - Erhard Wolf - Helmut Hussi - Ernst Bandhauer

Die Gründungsversammlung findet im Gasthaus Löser (zum Schwanen) in der Hanauer Landstraße statt. In einer ersten geheimen Wahl geht Franz Geibig als 1. Schützenmeister hervor. Unterstützt wird er durch den 2. Schützenmeister Karl Langmantel, Schriftführer Walter Bergmann und Kassier Alfred Herzog.

Damals kann von einem modernen Schießbetrieb, wie wir ihn heute kennen, natürlich nicht die Rede sein. Die Gaststätte ist Dank dem Vereinswirt Wilhelm Löser gleichzeitig Vereinslokal und Schießstätte. Kurt Stock kauft ein für Wettkämpfe geeignetes Gewehr, welches er dem Verein zur Verfügung stellt. Im Obergeschoss des Gasthauses schafft man durch Öffnen einer Wand zwischen einem kleinen Saal und dem angrenzenden Fremdenzimmer die Möglichkeit, 2 Schießstände (später 4) zu installieren.

Die ersten Verbandsmeisterschaften werden somit über die Betten des Fremdenzimmers ausgetragen – mit dem Nachteil, dass der Vereinswirt bei Heimkämpfen und Trainingsabenden keine Übernachtungsgäste aufnehmen kann. Später wird die vorhandene Kegelbahn zu Schießständen umgebaut. Inzwischen erlangt der junge Verein die Anerkennung auf Gemeinnützigkeit und ist dem Bayerischen Sportschützenbund beigetreten. (6.10.1954)

1950er

1955

Am 29.1.1955 findet ein erster Kappenabend statt. Bei der ersten ordentlichen Jahreshauptversammlung am 27.2.1955 verzeichnet der Verein 31 Mitglieder. Die Schützen verfügen zu diesem Zeitpunkt über 2 eigene Vereinsgewehre.

Ein sog. Ehrenscheibenschießen, an welchem sich ortsansässige Vereine beteiligen, ist 1955 der Vorläufer zum späteren Ortsvereinsschießen.

2 Mannschaften (je 10 Schützen) nehmen an Vereinsrundenkämpfen teil und belegen den 3. und 4. Platz. 1. Vereinsmeister ist Wolfgang Niemann mit 130 Ringen. Die neu angeschaffte Königskette kommt erstmals zum Einsatz. Erster Schützenkönig in der Vereinsgeschichte wird Albert Herzog. 1. Ritter Burkhard Sittinger, 2. Ritter Franz Geibig.

1956

Franz Geibig und Karl Langmantel stellen ihre Ämter als Schützenmeister zur Verfügung. Auf Drängen der Mitgliederversammlung lenkt Geibig ein und läßt sich wieder wählen. 2. Schützenmeister wird Walter Bergmann. Der Schützenverein übernimmt die Kosten (ca. DM 500.-) für den Innenausbau des Vereinsheims (Löser). Ein Einbauschrank zur Lagerung der Gewehre wird für DM 200.- angeschafft. An der Dettinger Kerb ist Standanschießen. Laut Protokoll wird der Beschluss gefasst, hellgraue Schützenanzüge zu beschaffen. Der Stoff wird gekauft, bei K. Stock zugeschnitten, und in Heimarbeit vergeben. Die 1. Mannschaft erringt die Gruppenmeisterschaft. Der Verein tritt der Arbeitsgemeinschaft der Dettinger Ortsvereine bei.

Auszug Main Echo: Im festlich geschmückten Saal des Vereinslokals Wilhelm Löser wurde die Königskrönung durchgeführt. Unter sehr guter Beteiligung hatte sich Josef Lang mit 30 Ringen bei 3 Schuss die Würde des Schützenkönigs erworben. Erstmals anwesend waren die 3 letzten noch lebenden Schützenbrüder des früheren Schützenclubs: Bergwerksdirektor i.R. Ludwig Marburg, Kaufmann Walter Gliesche und Glasermeister i.R. Jakob Reuter, die sich im Kreis der jüngeren Generation recht wohl fühlten.

1957

Mitgliederstand: 27 aktive, 3 passive und 4 Jungschützen. Wolfgang Niemann übernimmt das Amt des 2. Schützenmeisters. Walter Bergmann wird mit 142 Ringen Vereinsmeister. 1957 wird der Verein in das Vereinsregister aufgenommen und nennt sich von nun an Schützenverein DIANA Dettingen e.V.. Auf Vorschlag der Vorstandschaft werden die einzigen Überlebenden des früheren Schützenclubs zu Ehrenmitgliedern ernannt. Erwähnenswert ist, dass zu diesem Zeitpunkt Jakob Reuter mit 87 Jahren Dorfältester ist. Dieser 1. Schützenverein in Dettingen, welcher 1903 gegründet wurde und bereits 20 Mitglieder zählte, hatte nach Berichten der Aschaffenburger Zeitung seinen Sitz in der Wirtschaft des Restaurateurs Herrn Högg, der für den Verein an seinem Anwesen einen eigenen Schießstand anlegen ließ. Der 1. Schützenmeister war Schlossermeister Alexander Scherer. Im Verlauf des 1. Weltkrieges (1914 – 1918) oder kurz danach wurde der Verein aufgelöst.

Von Seiten der Vereinsmitglieder wird jedoch eine Anlehnung an diesen Dettinger Erstverein niemals in Erwägung gezogen. Hätte man 1954 bei der Gründungsversammlung eine Wiedergründung beschlossen, wäre im Jahre 2003 das 100-jährige fällig gewesen. Legendäre Vatertagstouren mit Leiterwagen voller kühler Getränke beginnen.

Ein Ausschuss wird beauftragt die Rechtslage für eine Standerrichtung an der Forchbachbrücke zu prüfen. Auszug aus dem Protokollbericht: Ab 22.30 kann im Schützenheim Karten gespielt werden. Alle Mitglieder sollen bitte die Zeit einhalten!

1958

Nach nur 3-jährigem Bestehen zählt der Verein mit seinen Luftgewehrergebnissen zu den Spitzenmannschaften des Gaues. Der geplante Grundstückskauf wird nach heftigen Debatten aus finanziellen Gründen zurückgestellt. Ein Höchstbetrag von 70 Pfennigen pro qm soll nicht überschritten werden. In einer außerordentlichen Generalversammlung wird 3 Wochen später einstimmig dem Kauf unseres jetzigen Grundstückes zugestimmt. (900.- DM)

Bei einer Tanzveranstaltung im Mai wird die Kapelle Amor verpflichtet.

1959

Baubeginn der neuen Schießanlage mit Planier und Aushubarbeiten. Ehrenmitglied Reuter wird 90 Jahre alt. Beim Pokalschießen wird der Dr. Degen- und der Dr. Mackenstein-Pokal endgültig in den Besitz der DIANA - Schützen gebracht.

1960er

1960

Ein Kostenvoranschlag für den Stromanschluss zur Baustelle liegt vor. Protokollbericht: Von der Generalversammlung wurde festgelegt, dass eine Veröffentlichung im Mitteilungsblatt erfolgt, die bei unerlaubtem Abfahren von Mutterboden eine Strafanzeige mit sich zieht. Die 1. Mannschaft kann in der Bezirksrunde den 4. Platz erreichen. Die 2. Mannschaft platziert sich in der Gaurunde auf dem 5. Platz. Bericht Main-Echo:

Die erfolgreiche Teilnahme der Mannschaften an den Verbandskämpfen hat die Vereinsleitung veranlasst, für die neue Saison fünf Mannschaften zu melden. Zu den Hauptzielen des Vereins zählt neben den sportlichen Belangen der Bau eines eigenen Schützenheimes mit Schießständen. Das gesteckte Ziel den Keller herauszubekommen wird erreicht.

1827 Arbeitsstunden werden von Mitgliedern des Vereins geleistet. (Vorjahr 418 Std.) Es werden gebrauchte Ziegelsteine von Mörtelresten befreit, gesäubert und neu verbaut.

1961

Herbert Dehn löst Lothar Merget als 1. Schießwart ab. Wolfgang Niemann übernimmt als 2. Schützenmeister auch das Amt des Schriftführers und löst damit Walter Bergmann ab. Erstmals werden Vereinsmeisterschaften in KK auf dem Stand in Obernau ausgetragen. In der Bezirksrunde, der höchsten Schützenklasse, wird der 2. Platz hinter dem mehrmaligen Meister 1888 Damm erreicht.

Vereinsmeister wird nach einem Stechen mit Josef Lang Schützenbruder Burkhard Sittinger. Auf der Jahreshauptversammlung lobt Geibig besonders die unermüdliche Bereitschaft und den Fleiß der Mitglieder. An die Frauen der Schützen richtet er die Bitte, ihren Männern noch mehr Freizeit zu gewähren, denn bis zur kompletten Fertigstellung des eigenen Heimes bedürfe es noch großer Anstrengung.

Auszug aus dem Main-Echo: Richtfest am neuen Schützenhaus 27.5.1961 – Vor zwei Jahren kauften die Schützen ein Grundstück – Jüngster Verein ist sehr rege – Im letzten Jahr wurde das zehn auf dreizehn Meter große Kellergeschoss ausgebaut, zum größten Teil von den Mitgliedern selbst. In diesem Kellergeschoss sollen acht Kleinkaliberstände untergebracht werden. In diesem Jahr wurden die Arbeiten dank des selbstlosen Einsatzes der Mitglieder so schnell vorangetrieben, dass bereits der Richtbaum auf dem Rohbau wehte. Im zweiten Bauabschnitt, der in diesem Jahr in Angriff genommen wurde, baute der Verein das Erdgeschoss aus, in dem 12 Luftgewehrstände untergebracht werden. Im geräumigen Obergeschoss befindet sich noch eine Hausmeisterwohnung. Einige der Mitglieder hatten für die Bauarbeiten an ihrem Vereinsheim den ganzen Jahresurlaub geopfert.

1962

Die Installationsarbeiten am Schützenhaus sind fertiggestellt. Ein Pachtvertrag für die errichtete Wirtewohnung wird vorbereitet. Protokollauszug: Das Aufstellen einer Musikbox wird dem Pächter gestattet, aber nur wenn der Schießbetrieb nicht gestört wird. Erstmals wirbt der Verein öffentlich für den Schießsport bei 14 – 18-jährigen Jugendlichen. Die 1. Mannschaft belegt in der unterfränkischen Bezirksrunde den 2. Platz.

1963

Protokollbericht zur Jahreshauptversammlung am 5.1.1963: Voll Stolz könne der Verein auf das bis jetzt Geleistete zurückblicken, denn das gesteckte Ziel, die Wohnung beziehen zu können, sei fast erreicht worden. Burkhard Sittinger löst Wolfgang Niemann als 2. Schützenmeister ab. Walter Bergmann wird 1. Schießwart und Helmut Glatz übernimmt das Amt des Schriftführers. Ein Brauereivertrag mit Eder wird abgeschlossen. Der ausgearbeitete Pachtvertrag wird genehmigt.

Der Schießbetrieb im neuen Schützenhaus wird aufgenommen. Erste Königsfeier im neuen Haus. Planung hierzu: Die Schützenbrüder Stock und Sittinger wollen einen Rehbock schießen, um erstmals im Verein ein Königsmahl zu haben.

1964

Jahreshauptversammlung im neuen Schützenhaus am 4.1.1964. Der Sportleiter berichtet von herausragenden sportlichen Erfolgen: Die Bezirksrundenmannschaft mit Rößling, Köppel, Lang und Krick schießt mit 1124 Ringen im Jahr 1963 unterfränkischen Rekord. Weitere Rekordergebnisse: Rudi Rößling mit 289 Ringen getoppt von Reinhold Köppel mit 291 Ringen am 24.11.1963 .

Der Antrag, eine Frauenriege ins Leben zu rufen, wird zurückgestellt. Ebenso wird der Antrag abgelehnt, man solle aus menschlichen und moralischen Gründen bei der Weihnachtsfeier auf das Tanzen verzichten. Das schöne neue Heim des Dettinger Schützenvereins erlebt in diesen Julitagen einen Rekordbesuch. Rund 40 Vereine mit 348 Schützen nehmen am 12. Gau-, Preis- und Königsschießen teil, das in Verbindung mit dem Jubiläumsschießen anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Vereins stattfindet. Erstmals findet das Jugendtraining an einem separaten Termin statt. Gauschützenmeister Anton Hepp verstirbt im April 1964.

1965

Kappenabend am 19.2. unter dem Motto Allerlei von 8-2. Die Pacht des Schützenhauses beträgt 1965 DM 220,00.

1966

Die Errichtung des Schützenhauses wird überwiegend aus Eigenmitteln finanziert. Dazu kommt ein Anteil aus Fördergeldern. Während der gesamten Bauphase sind immer noch ein paar Mark auf der hohen Kante. Ein Vereinsausflug zum Münchner Oktoberfest findet statt. Zukünftig soll auf Weihnachtsfeiern keine Kapelle mehr verpflichtet werden. Es erscheint eine 1. Dettinger Schützenzeitung.

Trennung des Schützengaues in Maintal und Mainspessart am 16.1.66. Beim Kreisschützenfest 1966 in Rai-Breitenbach, an welchem sich Schützenvereine aus ganz Deutschland beteiligen, erringen die Dettinger Schützen mit dem 1. Platz den Bogenschützen von Breuberg.

1967

Seit 1967 gehört der jeweilige amtierende Schützenkönig dem Vereinsausschuss an. Bei der Jahreshauptversammlung werden Dr. Franz Mackenstein, Paul Lang und Hugo Kammler zu Ehrenmitgliedern ernannt. Im gleichen Jahr wird Josef Ritschel Gauschützenkönig wie auch schon 1957.

Am 11.3.1967 wird der Estrich im Dachgeschoss von den Vereinsmitgliedern eingebracht. (4 Kubikmeter Sand und 20 Sack Zement). Etwa zur gleichen Zeit wird der Bau der KK-Anlage begonnen.

1968

Im Frühjahr findet ein Jugend-Werbeschießen statt. Ernst Meier stiftet 2 Vereinsgewehre für die Jugend. Am Gauschützentag 1968 wird Herbert Dehn zum Gau-Ehrenmitglied ernannt. Zur Schwesternkerb übernimmt der Schützenverein erstmalig einen Arbeitsdienst.

Ein neuer Koksofen sorgt im Schützenhaus für Wärme. 50% der Anschaffungskosten sollen vom Pächter abgewohnt werden. Der Verein ehrt seinen mehrmaligen Deutschen Meister Josef Ritschel.

1969

Nach 15-jähriger Tätigkeit als 1. Schützenmeister legt Franz Geibig sein Amt nieder. Nachfolger wird für 1 Jahr Wolfgang Niemann. Wilhelm Viering löst Alfred Herzog als Kassier ab. Geibig und Herzog erhalten für ihre ehrenamtliche Tätigkeit je eine Goldmünze. Josef Ritschel wird Gau-Ehrenmitglied.

Peter und Dieter Reuther werden Jugendschießwarte. Reinhold Köppel wird als Beisitzer in den Vereinsausschuss gewählt. Eine erste Satzungsänderung verringert das Eintrittsalter von 18 auf 12 Jahre. Der 1. Pächterwechsel kündigt sich an. Lorasch möchte zum 31.12.1969 kündigen. 22 Jugendliche im Verein sorgen für gute Ergebnisse.

1970er

1970

Änderung in der Vorstandschaft: Herbert Dehn wird 1. Schützenmeister. Walter Bergmann wird 2. Schützenmeister. Schriftführer: Heinz Weigl. Mit zwei Gegenstimmen und einer Enthaltung wird auf Antrag in der Jahreshauptversammlung beschlossen, Mädchen und Frauen in den Verein aufzunehmen und auch schießen zu lassen. Renovierungsarbeiten für den bevorstehenden Pächterwechsel. Das 1. Ostereierschießen findet am Gründonnerstag statt. Der Verein übernimmt alle Gauveranstaltungen im Jahr 1970: Gauschützentag in der Kultur und Sporthalle Dettingen am 12.4.1970, Gau-, Preis und Königsschießen im Juni und den Gau-Königsball im Herbst.

Am 10.7. findet am Schützenhaus ein Sommernachtsfest mit Ochs am Spieß statt. Ein Pokalkegeln gegen den Gesangverein Liederblüte findet statt. Reinhold Köppel übernimmt Traineraufgaben im Verein. Neuer Vereinspächter: Familie Boucky.

1971

Erste Renovierungsarbeiten an den Schießständen. Am 15.10. findet ein Freundschaftskampf gegen befreundete Tiroler Schützen aus Ebbs statt. Die Gäste werden in Privatquartieren untergebracht. Ein Rahmenprogramm findet seinen Abschluss in der Werkskantine von Ernst Meier.

1972

Bei der Generalversammlung im Januar wird eine umfangreiche Satzungsänderung beschlossen. Die Zentralheizung im Schützenhaus wird von Koks auf Öl umgestellt. Die Vereinsführung beklagt schlechtes Trainingsverhalten, dennoch holt Josef Ritschel seinen 7. Titel als Deutscher Meister. Eine weitere Dettinger Schützenzeitung DIANA AKTUELL wird im Mitgliederkreis veröffentlicht.

1973

Lothar Merget übernimmt für den Schützenverein den Vorsitz in der Arbeitsgemeinschaft der Dettinger Ortsvereine. Jeden 1. Samstag im Monat findet ein Familienkegeln statt. Der Vertrag mit dem Pächterehepaar Boucky endet am 31.3.1973. Nach Umbau der Gaststätte und der Küche übernimmt als neuer Pächter das Ehepaar Roth die Vereinsgaststätte. Am 15.9. wird im Rahmen eines Werbeschießens der neue Gastraum eingeweiht.

Auszug Main-Echo: Nach achtwöchiger Arbeit: Schützenhaus wiedereröffnet! Im neuen Glanz präsentiert sich das Schützenhaus den Gästen bei der Wiedereröffnungsfeier im September, zu der der Vorstand eingeladen hatte. Nach den Entwürfen von Erhard Wolf fertigte der Architekt Finkler die Innenausstattungspläne. So weist der geschmackvoll, rustikal mit sehr viel Holz gestaltete Gastraum als besonderen Blickfang farbige Reproduktionen zeitgenössischer Stiche der Schlacht bei Dettingen im Jahre 1743 auf.

Sportliche Erfolge bei den Gaumeisterschaften: 9 erste Plätze.

1974

Neue Verkehrsplanung – Die Trasse einer geplanten Umgehungsstraße tangiert unsere Schießstände. Nach erfolgtem Einspruch wird dem Verein in einem Anhörungsverfahren in Aussicht gestellt, eine neue KK-Schießanlage parallel zur neuen Verkehrstrasse zu erhalten. Der Verein begeht sein 20-jähriges Jubiläum. Bei den Gaumeisterschaften werden 15 Titel errungen.

1975

Wechsel in der Vorstandschaft. Reinhold Köppel übernimmt das Amt des 1. Schützenmeisters. Heinz Weigel löst Wilhelm Viering als Kassier ab. Schriftführer wird Reiner Lorenz. Die Gemeinde Karlstein feiert 1000-jähriges Bestehen. Am Festzug sind 16 Mitglieder des Vereins eingebunden. Am 25.10.1975 wird erstmals in der Kultur- und Sporthalle ein Königsball ausgerichtet. Im gleichen Jahr findet das 1. Karlsteiner Ortsvereinsschießen statt.

1976

Josef Ritschel wird als 72-jähriger Vereinsehrenmitglied. Ein Blitzeinschlag im Schützenhaus am 24.7.76 richtet einen Schaden mittlerer Größe an. Erfolge bleiben aus - Leistungsabfall im sportlichen Bereich. Sportleiter Peter Reuther richtet einen dramatischen Brief an alle aktiven Schützen. So geht es nicht mehr weiter.

Aber beim Ortsvereinsschießen beteiligen sich 20 Vereine mit 278 Teilnehmern. Erhard Wolf wird Schützenkönig. Pächterwechsel: Ehepaar Roth – Ehepaar Kirner.

1977

Die Verkehrsplanung Umgehung – Neue Hörsteiner Straße findet ihren Abschluss. Der Verein stimmt in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 1.4.1977 einem Entwurf zu, welcher vorsieht, die neue KK-Schießanlage parallel zur neuen Straßentrasse zu errichten. Im gleichen Jahr werden die Rohbauarbeiten an die Firma Faust vergeben. Erneuter Pächterwechsel: Das Ehepaar Sartorius übernimmt die Vereinsgaststätte.

1978

Der Verein beschafft Vereinsjacken mit einem neuen Vereinslogo. Das Emblem wird von Reinhold Köppel kreiert. Dem erfolgreichsten Schützen und verstorbenen Ehrenmitglied Josef Ritschel (er verstarb am 5. Mai 1978) soll unsere neue Schießanlage gewidmet werden. Die Bauarbeiten sind in vollem Gang.

Familie Mecke übernimmt die Vereinsgaststätte. Der Schützenverein DIANA spielt Fußball. Neben den Ortsvereinsturnieren nimmt die Mannschaft auch international jede Gelegenheit war. Höhepunkt ist eine Fahrt nach Holland. Neben den Mannschaften Lufthansa Frankfurt, Alitalia Rom oder KLM Amsterdam steht auch Schützenverein DIANA Dettingen in der Rangliste.

1979

Im Jubiläumsjahr 1979 (25 Jahre) übernimmt der Verein alle Gauveranstaltungen und richtet in der Zeit vom 16.6.-18.6. ein Schützenfest aus. Die Bauarbeiten der Josef-Ritschel-Schießanlage stehen vor dem Abschluss.

Alle Anlagen sind ohne Einschränkung in technischer und rechtlicher Hinsicht benutzbar. Aufsteigende Tendenz im sportlichen Bereich: Die 1. Mannschaft wird in ihrer Klasse Meister. Die 2. Mannschaft belegt den 2. Platz. Reinhold Köppel wird Gau-Schützenkönig.

1980er

1980

Eine Einweihung der neuen Schießanlage ist für Ende September geplant. Sie findet jedoch nie statt. Der Königsball wird nochmals in der Turnhalle durchgeführt. Es spielt die Kapelle Wolfgang Dreger. Sportlicher Aufwärtstrend hält an. Erneut Meistermannschaft. Auch ohne Sportgerät steht der Verein auf gesunden Füßen: Beim Volkswandertag des TV Dettingen belegt der Schützenverein den 1. Platz.

1981

Reinhold Köppel stellt sein Amt als 1. Schützenmeister zur Verfügung. Seine Nachfolge tritt Horst Plügge an.

1982

Beginn eines Rechtsstreites mit einem langjährigen Vereinsmitglied. Auf Gau- und Landesebene wird eine Schießsportgemeinschaft (SSG) ins Leben gerufen. Die DIANA Schützen belegen 6 erste Plätze bei den Gau-Meisterschaften KK. Vereinspächter Mecke kündigt seinen Vertrag zum 30.6.1982. Der Schützenverein beteiligt sich erstmals an den Ferienspielen. Bill Saxton wird neuer Vereinswirt. Umfangreiche Arbeiten an der Josef-Ritschel-Schießanlage dauern an und sollen in der ersten Hälfte des neuen Jahres zum Abschluss gebracht werden..

1983

Der fast schon zur Tradition gewordene Faschingsdienstag-Kehraus in der Kultur-und Sporthalle wird aus finanziellen Gründen nicht mehr durchgeführt. Ein vereinsinterner Kappenabend trägt das Motto Dallas – Fasching auf der Southfolk-Ranch. 6 Luftgewehr- und 2 KK-Mannschaften beteiligen sich an der Verbandsrunde. Der Mitgliederbestand bleibt annähernd konstant unter 100 Schützen. Franz Geibig wird zum Ehrenschützenmeister ernannt. Ein neuer Bierlieferungsvertrag mit der Brauerei Eder kommt zum Abschluss. Erstmals nach Bezug des Schützenhauses findet eine Vereinsweihnachtsfeier nicht in den eigenen Räumen statt. Meinungsverschiedenheiten mit dem Vereinswirt führen zu dieser Maßnahme.

1984

Änderung in der Vorstandschaft: Peter Reuther wird 2. Schützenmeister, Hans Gaidetzki übernimmt das Amt des Sportleiters. Mit einem Bankdarlehen werden umfangreiche Sanierungsarbeiten an der Gaststätte, der Toilettenanlage und der Pächterwohnung finanziert. Die italienischen Jahre beginnen. Die Gaststätte wird zur Pizzeria. Neuer Pächter: Frau Schwaben. Beim Königsschießen wird ein neues Wertungssystem eingeführt.

1985

Bedingt durch den frühen Tod von Hans Gaidetzki übernimmt Reinhold Köppel die Sportleitung. Die Gemeinde Karlstein feiert 10-jähriges Bestehen. Der Verein übernimmt im Rahmen eines Straßenfestes den Getränkestand. Die Mitgliederbeiträge werden um 50% auf DM 48.00 bzw. 24,00 (Jugendliche) angehoben. Die Klage gegen den Verein in der Rechtsstreitangelegenheit wird vom Landgericht Aschaffenburg abgewiesen. Die Kosten trägt der Kläger. Zuvor erfolgt ein Vereinsausschluss.

Eine Namensänderung in DIANA Karlstein wird zunächst zurückgestellt und später von den Mitgliedern der Jahreshauptversammlung 1987 abgelehnt. Neuer Modus beim Ortsvereinsschießen.

Sportliche Erfolge können gefeiert werden. Die 1. Luftgewehrmannschaft wird Meister der Bezirksklasse West und gewinnt den Aufstiegskampf zur Bezirksliga.

1986

Erneuter Pächterwechsel – es bleibt italienisch. Familie Patane übernimmt das Vereinslokal. Der Königsball wird als Ball des Jahres in der Kultur und Sporthalle veranstaltet. Der Mitgliederbestand wird rückläufig.

1987

Theo Kneisel übernimmt das Schützenmeisteramt. Sein Vertreter wird Peter Reuther. Kassierer, Sportleiter und Schriftführer bleiben Heinz Weigl, Reinhold Köppel und Dieter Reuther. In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 2.Juli wird eine überarbeitete Vereinssatzung beschlossen. Ein neuer Bierlieferungsvertrag mit der Brauerei Heylands kommt zum Abschluss. Das Schützenhaus wird trockengelegt. Bedingt durch starke Regenfälle, verursacht das eindringende Wasser im Bereich unter der Terrasse erheblichen Schaden. In Eigenleistung wird aufgegraben und die Wände neu isoliert. Die erste Tanzveranstaltung mit der Band VOICE am 1. Weihnachtfeiertag ist ebenso wie im Folgejahr mit CHANGE ein großer Erfolg.

1988

Erstmals ist eine KK-Mannschaft bei den Bayrischen Meisterschaften qualifiziert und auch vertreten. Vereinsausflüge führen uns in den Hessenpark und zu einem Jubiläumsweinfest nach Abtswind.

1989

Umfangreiche Renovierungsarbeiten im Schützenhaus, das Erneuern der Küche und der Toilettenanlage, die Anschaffung einer neuen Thekenanlage (DM 15.000.-) belasten nicht nur die Arbeitskraft der Mitglieder, sondern schmälern auch empfindlich den Vereinsgeldbeutel. Charly Heitmann wird neuer Schützenwirt. Die Eröffnungsfeier mit einem feudalen Buffet bleibt unvergessen. Am 30. September veranstaltet der Verein anlässlich des 35-jährigen Bestehens einen Ehrenabend im Schützenhaus. Vorher findet in der Alten Dettinger Kirche ein Gedenkgottesdienst statt. Bei einem Sektempfang werden die verbleibenden Gründungsmitglieder W. Bergmann, B. Sittinger, A. Herzog, H. Hussi, E. Hussi und W. Niemann zu Ehrenmitgliedern ernannt. Heinz Weigl erhält für seine 25-jährige ehrenamtliche Vereinstätigkeit die kommunale Verdienstmedaille in Bronze. Die Dia Ton-Show, zusammengestellt von Reiner Lorenz und Peter Reuther, rundet den Abend ab. Eine Fertiggarage wird erstellt. In einem überaus erfolgreichen Sportjahr können in der Luftgewehr-Verbandsrunde 1 Meisterschaft und 4 Vizemeisterschaften gefeiert werden.

1990er

1990

Reiner Lorenz wechselt vom Vergnügungsausschuß in das Schützenmeisteramt – er wird 2. Schützenmeister. Peter Reuther übernimmt die Jugendabteilung. Im Bereich der Josef Ritschel-Schießanlage wird eine Dachsanierung durchgeführt.

12 Luftgewehrstände sind inzwischen mit elektrischen Zuganlagen der Firma Häring ausgestattet. Nach 5-jähriger Pause findet wieder ein Ortsvereinsschießen statt. Zum ersten Mal ermittelt der Verein seinen Schützenkönig mittels eines Adlerschießens auf der KK-Anlage. 5 im Zentrum der Adlerscheibe versteckte Sprengladungen sorgen für Spannung. Die Proklamation findet im Rahmen des vorerst letzten Königsballs in den Räumen der Kultur- und Sporthalle Dettingen statt. Die älteren Schützenbrüder, liebevoll Oldie-Schützen genannt, treffen sich mit Eifer alle 14 Tage zum KK-Schießen. Die 1. Luftgewehrmannschaft steigt aus der Bezirks-Oberliga ab.

1991

Die Pächterwohnung erhält neue Fenster. Statistik: 85 Mitglieder.

1992

In Vereinsunion wird mit dem Pächterehepaar ein kleines Schützenfest veranstaltet. Kostenvoranschläge zur Terrassenüberdachung werden eingeholt.

Beim Königsschießen auf den Adler tritt Werner Meinl an den Stand und verkündet scherzhaft: Jetzt schießt der König - und es schoss der König! Sehr gesellig geht es zu auf unserem Vereinsausflug zur Weinprobe nach Gau-Algesheim. Den Jahresabschluss bildet ein Brezelschießen.

1993

Wechsel in der Vorstandschaft. Im Schützenmeisteramt werden die Plätze getauscht. Reiner Lorenz wird 1. Schützenmeister, Theo Kneisel sein Vertreter und Thomas Merget löst Heinz Weigl als Kassier ab. Für die rundenkampffreie Zeit wird auf Anregung von Wolfgang Niemann ein Duettschießen ins Leben gerufen. Peter Reuther organisiert eine Fahrradrallye. In einem KK-Freundschaftskampf gegen Perth (Schottland) verlieren wir mit 26 Ringen. Umfangreiche Sanierungsarbeiten am Abwasserkanal zum Schützenhaus kosten wiederum Zeit und Geld. Marianne Weigl wird als erste Frau DIANA-Schützenkönigin. Die erste Ausgabe der Vereinszeitung DIANA-DIALOG erscheint an der Weihnachtsfeier.

1994

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung werden die verbliebenen Gründungs- und Ehrenmitglieder Walter Bergmann, Herbert Dehn, Ewald Hussi, Alfred Herzog, Burkhard Sittinger und Wolfgang Niemann für 40-jährige Vereinszugehörigkeit geehrt. Eine großflächige Terrassenüberdachung wird im Frühjahr fertiggestellt.

Zum Jubiläums-Königsball am 29.10. in der Kultur- und Sporthalle spielt die Tanzkapelle Werner Hengge. Michael Kneisel wird mit 8 Jahren Jungschützenkönig.

1995

Ein Genehmigungsverfahren zum Bau einer Pistolenanlage wird eingeleitet. Mittels eines neu angebauten Treppenhauses können nun beide Schießstandebenen ohne störenden Umweg durch die Gaststätte erreicht werden. Mit den Tell-Schützen aus Kleinostheim veranstalten wir einen gemeinsamen Vereinsausflug.

Karl Heinz Unkelbach schießt Standrekord (391 Ringe am 24.2.1995)

1996

Werner Unkelbach übernimmt das Amt des Sportleiters. Auf Gau-Ebene tritt Reinhold Köppel an die 1. Stelle und löst Josef Kunkel als 1. Gauschützenmeister ab. Das Schützenhaus erhält einen neuen Außenanstrich, der Treppenhausanbau wird fertiggestellt. Wir veranstalten eine gemeinsame Königsfeier mit Tell-Kleinostheim. Die Schießsportgemeinschaft mit den Tell-Schützen wird jedoch aufgelöst.

1997

Der Wunsch nach einer eigenen Vereinsfahne reift in den Köpfen der Mitglieder. Reiner Lorenz legt dem Vereinsausschuss erste Entwürfe vor. Das Landratsamt Aschaffenburg signalisiert im März 97 grünes Licht für den Umbau unserer Pistolenanlage. Der Verein organisiert für die Jungschützen eine 3-Tagesfahrt in den Schwarzwald mit einem Besuch im Europa Park Rust. Erstmals zählt der Verein 100 Mitglieder. Das Schützenhaus erhält einen neuen Stromanschluss und wird erdverkabelt. Gleichzeitig wird von Öl auf Gas umgestellt. Eine sportliche Talfahrt beginnt.

1998

In der Jahreshauptversammlung 1998 wird auf Antrag des 1. Schützenmeisters die Abteilung Böllerschützen ins Leben gerufen. Der 1. öffentliche Auftritt der Böllergruppe im Rahmen einer gemeinsamen Königsfeier in Kleinostheim ist von Lampenfieber geprägt. Umfangreiche Elektroinstallationsarbeiten im Schützenhaus werden zum Abschluss gebracht. Der Beginn der Umbauarbeiten (Erweiterung Pistolenstand) beginnt im April. Bezüglich der Drehscheibenanlage wird der Auftrag an die Firma Häring vergeben. Mit der Heylands Brauerei kommt es zu einer neuen Bierbezugsvereinbarung. Das Pokalschießen Schützenhausscheibe findet erstmals im Juli statt.

1999

Der langjährige Vorstand Theodor Kneisel legt das Amt des 2. Schützenmeisters nieder und wird von der Generalversammlung 1999 zum Ehrenschützenmeister ernannt. Andreas Hieser rückt als 2. Schützenmeister in den Vorstand. In der gleichen Mitgliederversammlung wird der Beschluss gefasst, eine Vereinsfahne zu beschaffen. Den Auftrag erhält die Firma Buri aus Würzburg. Zur Einweihung der neuen Pistolenanlage wird ein Sommerfest in Zusammenarbeit mit dem Vereinswirt veranstaltet. Der Verein investiert mehr denn je in seine Jugend. Schießbekleidung und Gewehre werden beschafft. Das fachkundige Training von Andreas Hieser zeigt seine ersten Früchte.

2000er

2000er

2000

Im Rahmen einer Zusatzwahl wird Albert Stahl Pistolensportwart und Peter Reuther Sportleiter. Es gibt wieder eine Luftgewehr-Damenmannschaft. Alfons Knichelmann wird erster Fahnenjunker, seine Frau Gertrud übernimmt die Patenschaft als Fahnenmutter. Die DIANA-Mitglieder kleiden sich neu ein. Schützenjacken (Janker) und einheitliche Krawatten prägen von nun an das Erscheinungsbild. Dazu gehört auch ein Festgewand für unsere Damen. Am 24.9.2000 wird unsere neue Vereinsfahne in der Pfarrkirche St. Peter und Paul geweiht. Die Patenschaft übernimmt der Schützenverein Tell Kleinostheim. Erstmals in der Geschichte wird 25 Jahre nach dem Zusammenschluss der Gemeinden Dettingen und Großwelzheim eine Fahne der Öffentlichkeit vorgestellt, die den Namen Karlstein trägt. Bei Kaiserwetter formieren sich 29 Vereine mit Fahnen zum Festzug. Die Straßen rund um die Schauplätze – die Kirche St. Peter und Paul, das Kriegerdenkmal, sowie die Kultur- und Sporthalle – sind festlich geschmückt, so dass die Gäste entsprechend eingestimmt an den Ort des nicht alltäglichen Geschehens kommen.

2001

Gründungs- und Ehrenmitglied Herbert Dehn verstirbt am 25.2.2001. Wolfgang Baumann löst Thomas Merget als 1. Kassier ab. Die Jahreshauptversammlung beschließt zum 1.1.2002 nach 14 Jahren eine Beitragsangleichung. Ein Sommercamp führt unsere Vereinsjugend nach Hillstedt. Ziel ist es, der Jugendarbeit weiterhin höchste Priorität einzuräumen. Erste konkrete Entwürfe zur Überdachung der Luftgewehranlage liegen dem Verein vor.

Unser langjähriger Pächter Charly Heitmann löst den Pachtvertrag im gegenseitigen Einvernehmen. Nach erfolgten umfangreichen Renovierungsarbeiten in der Pächterwohnung kann Norbert Heide als Nachpächter die Gaststätte weiterführen. Im August veranstaltet der Schützenverein den 1. Kerbmontag am Schützenhaus.

Sportlich weiterhin positiver Aufwärtstrend.

2002

Eine Bauvoranfrage bezüglich der Standüberdachung und der Aufstockung des KK-Clubraumes wird positiv beschieden. DIANA Dettingen ist Ausrichter des Gauschützentages und übernimmt beim Bezirksschützentag in Aschaffenburg für ein Jahr die Bezirksstandarte. Ein Vereinsausflug führt uns zum Oktoberfest nach München. Alfons Knichelmann, Reinhold Köppel und Michael Kneisel begleiten die Standarte beim traditionellen Festzug durch die Landeshauptstadt.

2003

In die Vereinssatzung wird ein Jugendparagraph eingearbeitet. Das Eintrittsalter wird auf 8 Jahre gesenkt. Der Verein ist weiterhin im sportlichen Aufwind. 2 Luftgewehrmeisterschaften können gefeiert werden. Die 1. Mannschaft verpasst nur ganz knapp die Meisterschaft. In der neuen Runde starten erstmals 2 Pistolenmannschaften.

Der wohl schwärzeste Tag in der Vereinsgeschichte!

Der wohl schwärzeste Tag in der Vereinsgeschichte!

4.8.2003

In den frühen Morgenstunden brennt unser Vereinslokal fast völlig aus. Nur dem schnellen Handeln der Feuerwehren aus Dettingen und Großwelzheim ist es zu verdanken, dass unser Anwesen nicht bis auf die Grundmauern niedergebrannt ist. Die Kriminalpolizei stellt eindeutig als Ursache Brandstiftung fest. Der oder die Täter haben vorher bei einem Einbruchdiebstahl auch die Wirtewohnung verwüstet.

Auf Grund des Brandschadens, welcher mit ca. 250 000.- € zu beziffern ist, wird der bestehende Pachtvertrag aufgelöst. Die Aufbauarbeiten beginnen am 2.9.2003. In Eigenleistung wird der Küchentrakt um 3 Meter erweitert.

2004

Der Verein ist in seinem Jubiläumsjahr Ausrichter des Gauschützentages und des Gaukönigsballes. Die Wiederherstellung der Gaststätte nach dem Brandschaden geht Ende März in die Endphase. Wöchentliche Arbeitseinsätze der Vereinsmitglieder tragen maßgeblich zum schnellen Wiederaufbau des Schützenhauses bei, welches am 24.4.2004 an die neue Pächterin Wilma Türen übergeben wird.

Im neuen Glanz präsentiert sich das Schützenhaus den Gästen bei der Wiedereröffnungsfeier am 5. Mai 2004. Nach den Entwürfen der Vereinsvorstandschaft fertigte der Architekt Joachim Schneider die Innenausstattungs-pläne. So weist der geschmackvoll, rustikal mit sehr viel Holz gestaltete Gastraum als besonderen Blickfang Reproduktionen zeitgenössischer Stiche der Schlacht bei Dettingen im Jahre 1743 auf, ähnlich wie sie bei einer ersten Renovierung im Jahre 1973 anzutreffen waren.

Durch die Einbindung des früheren Nebenzimmers gewinnt die neu renovierte Gaststätte an Größe und Transparenz. Die integrierte L-Form-Theke fügt sich harmonisch in das Gesamtbild. Eine dem heutigen Stand entsprechende Lüftungstechnik sorgt für ein angenehmes Raumklima.

Am 4. September feiert der Schützenverein DIANA Dettingen sein 50-jähriges Jubiläum. Einen Tag später findet in Karlstein das 4. Unterfränkische Böllerschützentreffen statt. Albert Stahl wird mit 551 Ringen bayerischer Meister in der Standardpistole. Carmen Braun erringt mit der Damennationalmannschaft in der Disziplin Feldarmbrust die Vizeweltmeisterschaft und wird im Finalschießen als beste deutsche Schützin Vierte im Einzel.

2005

Auf Initiative des Schützenvereins spendeten die Arbeitsgemeinschaften der Karlsteiner Ortsvereine (ARGE und ADO) der Gemeinde für das Bürgermeisteramt eine Amtskette. Die DIANA-Schützen sind verstärkt durch die Vereinsjungend und einer guten Damenmannschaft sportlich auf einem Höhenflug. Drei Luftgewehrmannschaften werden in der Verbandsrunde 2004/05 Meister in ihrer Klasse. Die Mannschaft Sportpistole verfehlte nur knapp die Meisterschaft.

Bei der Jahreshauptversammlung wird Karl-Heinz Lindner neuer 2. Schützenmeister. Der bisherige Amtsinhaber Andreas Hieser verschafft sich durch seinen Rücktritt mehr Freiräume als Leiter des Jugendteams und schließt im Laufe des Jahres erfolgreich seine anerkannte qualifizierte Ausbildung zum Vereinsübungsleiter ab.

Carmen Braun schießt in der Verbandsrunde mit 392 Ringen einen neuen Vereinsrekord.

Schützenkönig wird Dieter Reuther. Petra Baumann lässt sich als Pistolenprinzessin und gleichzeitig als 2.Ritterin feiern. Peter Reuther wird 1. Ritter.

Ein ins Leben gerufener Bauausschuss überarbeitet die im Jahre 2002 begonnene Umbauplanung. Arif Yildirim übernimmt die Ausführungsplanung. Noch im Dezember 2005 wurden die Baupläne zur Tektur eingereicht. Gravierende Änderungen gegenüber der Ursprungsplanung gestalten sich in einer Unterkellerung der neuen LG/KK-Anlage. Die Gemeinde Karlstein signalisiert hier finanzielle Unterstützung.

2006

Im März beantragt der Verein beim BSSB einen Landeszuschuss mit gleichzeitiger Genehmigung zum vorzeitigen Baubeginn. Im Mai erhält der Verein Grünes Licht von der Regierung Unterfranken. Veranschlagte Bausumme nach Finanzierungsplan: 425.000,00 Euro.

Die Verbandsrunde 2005/2006 bringt wieder 3 Meistermannschaften hervor. Diesmal kann sich auch die Mannschaft Sportpistole ungeschlagen behaupten. Nach Beendigung der Rundenkämpfe werden im Juli die Luftgewehr/Zimmerstutzenstände abgebaut. Die Anlage wird dann in mehreren Arbeitseinsätzen demontiert und zum Abriss vorbereitet. Zum vorerst letzten mal findet am 21.8. der Kerbmontag am Schützenhaus statt. In den kommenden Jahren soll hier ein neues Gemeinschaftskonzept der Dettinger Ortsvereine durchgesetzt werden.

Am 2.9. erfolgt der Spatenstich zu unserem Bauvorhaben. Im Anschluss werden die Meister gebührend gefeiert.

Ab 11.9.2006 (offizieller Baubeginn) rollen die Bagger der Firma Faust. Bis Ende des Jahres wird der Rohbau zu 90% fertig gestellt. In mehreren Arbeitseinsätzen helfen die Vereinsmitglieder die Arbeiten voranzutreiben und Kosten einzusparen. Das Dach der Schießhalle wird rechtzeitig vor dem Jahreswechsel in Eigenregie unter fachkundiger Anleitung von A. Heilmann winterfest gemacht.

2007

Die Gaststätte und der neue Clubraum wird mit Pelletöfen ausgestattet. An nahezu jedem Samstag findet im Schützenhaus ein Arbeitseinsatz statt. Der Innenausbau wird in Eigenregie durchgeführt. Nach erfolgter Standabnahme durch einen Sachverständigen für nichtmilitärische Schießanlagen kann Ende September auf 12 Stände in der neuen Luftgewehrhalle geschossen werden. Ebenso ist der KK/Pistolenstand einsatzbereit. Die neue Clubanlage erfährt im Rahmen der gemeinsamen Königsfeier Ende Oktober seine Feuertaufe.

Annette Wolf wird Schützenkönigin. In mühevoller Kleinarbeit wird ein ausgebauter Parkettboden aus der Schulturnhalle Großwelzheim in der Schießhalle eingebaut. Sportliche Erfolge halten an. 4 Mannschaften sind auf Meisterschaftskurs.

2008

Die Bauarbeiten sind bis auf wenige Details Ende April abgeschlossen. Am 18.4. wird der letzte Luftgewehrrundenkampf als Schaukampf auf der neuen elektronischen Anlage ausgetragen. 3 Mannschaften können sich Meister nennen. Bei der Jahreshauptversammlung am 25.4. wird eine umfangreiche Satzungsänderung beschlossen.

Zum vertretungsberechtigten Vorstand zählt neben dem Schützenmeisteramt nun auch der Schatzmeister. Ein neuer Organisationsausschuss integriert den Bauausschuss und löst den Vergnügungsausschuss ab. Reiner Lorenz wird als 1. Schützenmeister wieder gewählt. Sein Vertreter ist Peter Reuther. Andreas Hieser wird als Vereinstrainer nun auch 1. Sportleiter. Neuer Pistolensportwart: Sebastian Uschek. Am 21.9.2008 wird im Rahmen einer Einweihungsfeier die neu errichtete Anlage an einem Tag der offenen Tür der Bevölkerung vorgestellt. Der Verein leistete seit Baubeginn ca. 7800 Stunden an Eigenleistung.

Ein Schützentraum wird wahr

Ein Schützentraum wird wahr

Bericht Main-Echo 23.9.2008

Einweihung: Dettinger Schützenverein Diana feiert neue Schießanlage mit Jazz, Böllerschüssen und vielen Gästen Karlstein-Dettingen "Fast genau zwei Jahre nach dem Spatenstich geht ein großer Traum der Diana-Schützen in Erfüllung", sagte Reiner Lorenz, 1. Schützenmeister des Dettinger Schützenvereins Diana, am Sonntagnachmittag zur Einweihung der neuen Schießanlage im Rahmen eines "Tags der offenen Tür".

Das Wetter strahlte genauso wie die vielen Gäste, für die unter freiem Himmel noch zusätzliche Bänke herbeigeschafft werden mussten. Rieselten morgens beim Frühschoppen mit der "Original-Jazzband" noch einige Tropfen vom Himmel, so blieb es danach erstmal trocken. "Großer Bahnhof" herrschte auch in Sachen Ehrengäste, die Liste der Grußwortredner war lang, trotzdem konnte der offizielle Teil in einer Stunde durchgezogen werden. Noch Restarbeiten im Keller

"Die moderne Schießanlage, die neuen Clubräume und der Sanitärbereich sind fertig gestellt und uneingeschränkt nutzbar", freute sich Reiner Lorenz. "Die noch fehlenden Restarbeiten im Kellerbereich wollen wir im nächsten Jahr angehen." Sein Dank galt nicht nur den Firmen, die fach- und termingerecht gearbeitet haben, sondern auch den Vereinsmitgliedern, die mit großem Engagement rund 7800 Stunden Eigenleistung in das Projekt gesteckt haben. Eine Besonderheit erwähnte der Schützenmeister auch: Ein Eichenparkett aus einer Schulturnhalle konnte aus einem Container gerettet, entnagelt und als Schwing-Sportboden in Dettingen neu verlegt werden. "Mich verbindet mit den Schützen nicht nur, dass ich ins Schwarze treffen möchte - demnächst", gab Landtagsabgeordneter und stellvertretender Landrat Peter Winter schmunzelnd preis, sondern auch, dass er Mitglied im Waldaschaffer Schützenverein ist. Er wünschte "viele sportliche Erfolge in den neuen Räumen und immer gut Schuss". Bürgermeister Winfried Bruder bemerkte, dass der Neubau "die Aufbruchstimmung des Vereins und den Mut, in die Zukunft zu investieren" zeige. An Lorenz überreichte er einen Scheck. Günter Rohde, Vorsitzender der Arge, der Arbeitsgemeinschaft der Dettinger Ortsvereine, hob hervor, dass die Diana nun die modernste elektronische Schießanlage im Schützengau besitze, zwölf mit Computertechnik ausgerüstete Schießstände. Rohde lobte die Mitglieder des Schützenvereins dafür, dass diese bei der Wiederbelebung der Dettinger Kerb von Anfang an in vorderer Front dabei waren.

Der Vorsitzende der Großwelzheimer Ortsvereine (AdO) Herbert Leipe, dessen Sohn Kevin seit drei Jahren bei den Schützen dabei ist, bezeichnete die Jugendarbeit der Diana als vorbildlich. Der 1. Gauschützenmeister des Gau Main-Spessart, Reinhold Köppel, erinnerte sich an seine Jugend. Der junge Mann aus Kahl entschied sich für die Diana, denn "die Dettinger Schützen waren ein bisschen besser". Außerdem erhielt er ein Moped, auf dem er mit der Schießtasche auf dem Rücken den Weg zurücklegen konnte. Glückwünsche und Präsente überreichte er von den Schützenbrüdern und -schwestern aus Alzenau, Hösbach, Niedersteinbach, Westerngrund und Kahl. Jürgen Vongries vom Patenverein Tell Kleinostheim bezeichnete die neue Sportanlage als "ein Schmuckkästchen". Er überreichte eine handgeschnitzte Diana-Figur, für die Reiner Lorenz versprach, einen Ehrenplatz auszusuchen. Der stellvertretende Präsident des Arbeitskreises Nordbayerischer Böllerschützen, Hubert Bauer, übermittelte die Glückwünsche des ganzen Präsidiums und hatte als Präsent für eventuell kahle Wände der neuen Räumlichkeiten eine große Uhr mit Schützenmotiv dabei. Seinen Dank für "die gute Zusammenarbeit" drückte außerdem Karl-Heinz Reising von der Sparkasse Aschaffenburg-Alzenau aus. Ökumenische Einweihung

Diakon Norbert Emge nahm eine ökumenische Einweihung der Anlage vor, da der evangelische Pfarrer Klaus Dotzer aus Zeitgründen nur kurz gratulieren konnte und "immer guten Blick aufs gute Ziel" gewünscht hatte. Dass Sport auch in der Bibel vorkommt, bewies Emge mit einem Zitat aus dem 1. Korintherbrief. In seinen Seligpreisungen hieß es unter anderem: "Selig, die verlieren können, ohne den Kopf zu verlieren".

Nachdem der Diakon die neue Schießanlage gesegnet hatte, gab eine Böllerschützen-Abordnung des Gaues Main-Spessart ihrer Freude lautstarken Ausdruck. Anschließend konnten sich Interessierte durch die neuen Räume führen lassen.

2009

Der sportliche Erfolg hält an. Intensive Trainingsarbeit zeigt Früchte. Im Jugendbereich wurden bei Gaumeisterschaften und beim Shootycup beste Platzierungen erreicht. Roland Schimmel wird in der Jahreshauptversammlung zum neuen Jugendleiter gewählt. Von 5 gemeldeten Luftgewehrmannschaften konnten 3 Meistertitel errungen werden.

2010er

2010

Die erste Luftpistolenmannschaft in der Vereinsgeschichte wird ohne Punktverlust auf Anhieb Meister. Gauschützenmeister Reinhold Köppel wird im Rahmen der Jahreshauptversammlung für 50-jährige Vereinszugehörigkeit geehrt. Im Außenbereich wird die Bodenplatte für ein Gartengerätehaus betoniert.

Das Flachdach am KK-Stand erhält in Eigenleistung eine neue Isolierung. Die Mitgliederentwicklung im Verein läuft gegen den Trend. Hoher Anteil an Neumitgliedern im Jugendbereich. Diesbezüglich belegte DIANA Dettingen bei einem Wettbewerb des BSSB landesweit den 2. Platz. Nach 14 Jahren gemeinsame Königsfeiern mit *Tell Kleinostheim" wird erstmals wieder eine Eigenveranstaltung durchgeführt. Der König wird durch ein Adlerschießen ermittelt. Er heißt Jürgen Vongries.

2011

Die zwischen den Jahren begonnenen Arbeiten Teilausbau des Kellers finden im März ihren Abschluss. In Trockenbauweise wurden ein Werkstattraum und ein Lagerraum errichtet. Am 4.3.2011 schießt Dettingen LG 1 mit 1521 Ringen einen neuen Mannschaftsrekord. Birgitt Schimmel wird in ihrer Klasse als Newcomer auf Anhieb Gaumeisterin in Luftpistole.

Der Verein feiert 4 Meistermannschaften. Sellina Trutnau erkämpft sich in der Jugendklasse Luftgewehr den Bezirksmeistertitel und erreicht neben Shannon Brückner über die Bayerische Meisterschaft die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft.

Im Herbst wird mit vereinten Kräften ein Freisitz in Hörstein demontiert und im Schützengarten neu aufgebaut. Gleich 3 Gau-Königstitel konnten in diesem Jahr nach Dettingen geholt werden: Gau-Luftpistolenprinzessin Birgitt Schimmel; Luftgewehr: Gau-Jugendkönigin Saskia Fleckenstein und Gau-Jugendritter Fabius Ott. Mit 32 Teilnehmern sicherte sich der Verein den Meistbeteiligungspokal. Neuer DIANA Schützenkönig wurde Peter Reuter.

Erstmals wird eine Luftpistolenkette ausgeschossen. Erster Luftpistolenprinz in der Vereinsgeschichte wurde Reiner Lorenz, Den Titel Sportpistolenprinz sicherte sich Kent Oelrich.

2012

Bei den Rundenwettkämpfen sind in der Disziplin Luftgewehr erstmals 6 Mannschaften am Start. 22 Jungschützen, davon 13 mit einem Schnitt über 360 Ringe bilden die Säule dieser Mannschaften. Selina Trutnau stellt bei einem RWK den Vereinsrekord von 392 Ringen ein. Zum ersten Mal starten Diana Jungschützen in der Disziplin LG 3 Stellung. Shannen Brückner, Fritz Bandhauer und Fabius Ott holen auf Anhieb die Gaumeisterschaft und qualifizieren sich für die Bayerische Meisterschaft. Shannen Brückner schafft sogar die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft.

An der Gaumeisterschaft können 6 Gaumeistertitel und weiter Podest Plätze gewonnen werden. Selina Trutnau wird nach dem Bezirksmeistertitel im Vorjahr Vizemeister auf der Bezirksmeisterschaft 2012. Den Shootycup gewinnen Shannen Brückner und Fritz Bandhauer als beste unterfränkische Schülermannschaft.

Nach umfangreichen Renovierungsarbeiten übernimmt Thomas Oeller die Leitung der Gaststätte *Schützenhaus DIANA'.

Hans Peter Wienand wird DIANA Schützenkönig. Johannes Herzog wird Pistolenprinz und Sebastian Uschek sichert sich den Titel des Luftpistolenprinzen.

Beim Gaukönigsball gehen alle Jugendtitel nach Dettingen. Selina Trutnau wird Gaujuniorenkönigin, Fritz Bandhauer Gaujugendkönig und Nadine Hieser Gaujuniorenritter.

2013

Unsere 1. Mannschaft Luftgewehr mit Selina Trutnau, Saskia Fleckenstein, Anka Baumann und Michel Kneisel schaffen in einem Herzschlagfinale den Aufstieg in die Bezirksklasse. Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte nehmen 3 Lupi-Mannschaften an den RWK teil. Dettingen 3 wird auf Anhieb Meister. Roland übernimmt das Amt des Sportleiters.

DIANA Dettingen startet bei den Gaumeisterschaften in 4 Disziplinen mit 21 Teilnehmern aus der Jugend. Es folgen 7 Meistertitel und 9 Podest Plätze. Bei den Unterfränkischen Meisterschaften gingen 19 DIANA Schützen aus dem Jugendbereich an den Start. Kevin Leipe wird Unterfränkischer Meister LG Junioren.

Fritz Bandhauer Unterfränkischer Meister LG 3 Stellung. Mit den Mannschaften werden weiter 3 Podest Plätze erreicht. 10 Schützen mit 3 Mannschaften haben sich für die Bayerische Meisterschaft qualifiziert. (Vereinsrekord) Selina Trutnau wird auf dem Bezirksjugendtag Bezirksjugendkönigin. Nach guten Ergebnissen bei den Bayerischen Meisterschaften qualifizieren sich Shannen Brückner, Fritz Bandhauer und Fabius Ott für die Deutsche Meisterschaft. Unsere Schüler belegen als zweitbeste Bayerische Mannschaft einen hervorragenden 7. Platz.

Beim Gaujugendpokal können unsere Mannschaften im Schüler und Juniorenbereich jeweils die ersten beiden Plätze gewinnen. Die Jugend erreicht den dritten Platz. Die Schützenjugend hat eine fast nicht mehr händelbare Größe von 25 aktiven Schützen erreicht.

KK Tradition wird wiederbelebt. 6 Jungschützen beginnen mit KK liegend und gewinnen auf der Gaumeisterschaft auf Anhieb 2 Meistertitel und 4 Podest Plätze.

Beim Gaukönigsball 2013 gewinnt DIANA Dettingen alle Gewehrdisziplinen. Zum dritten Mal in Folge wird der Meistbeteiligungspokal gewonnen. Zum ersten Mal der Mainspessartpokal für die besten 10 Teilerschützen. Ebenfalls zum ersten Mal den Mannschaftspokal für die 5 ringbesten Schützen. Hans Peter Wienand wird 1. Gauritter. Lucia Bandhauer wird 1. Juniorenritter.

Die DIANA Königsfamilie setzt sich wie folgt zusammen: Schützenkönig Michael Kneisel, Pistolenprinz Peter Uschek, Luftpistolenprinz Matthias Lang.